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Anschlagsarten

2. Anschlagsarten

2.1 Die verbreitetste Art der Tonerzeugung bei Glocken ist das normale Läuten. Die Glocke wird durch Ziehen eines Seils oder durch eine elektrische Maschine zum Schwingen gebracht, wobei der Klöppel an die Wandung schlägt. Handläuten durch Seilziehen ist eine Kunstfertigkeit und bedarf einer Einweisung. Handgeläutete Glocken klingen besonders schön wegen der leichten Ungleichmäßigkeit des Läutevorgangs. Handläuten kann als besonderer Part bei der Gestaltung des Gottesdienstes angesehen werden.
2.2 Beim Halbzugläuten wird die Glocke so schwach bewegt, daß der Klöppel ruhig hängen bleibt und nur eine Wandung gegen ihn schlägt. Die Anschlaggeschwindigkeit wird halbiert, und die Glocke klingt leiser. Das ist nur beim Handläuten möglich. Das Halbzugläuten wird auch Kleppen (Klempen, Glempen, Glemmen) genannt und als Trauergeläut verwandt.
2.3 Beim Anschlagen wird die ruhig hängende Glocke mit dem Klöppel, der durch ein Seil bewegt wird, oder aber durch einen Uhrschlaghammer mehrmals angeschlagen, so beim Betglockenanschlag oder als Nachschlag zum Geläut an Bußtagen oder am Karfreitag.
2.4 Beim Beiern oder Stückläuten wird die ruhig hängende Glocke durch den Klöppel wie unter (3) angeschlagen, aber in bestimmten Rhythmen.
2.5 Das Zimbeln oder Buntläuten ist eine Mischung von normalem Geläut und Beiern oder Halbzugläuten. Ersteres ist gebräuchlich an Festtagen. Ein Beleg dafür findet sich in Schotten 1678: An den hohen Festen wird beim Einläuten während des Alleinläutens der großen Glocke "unter dieße (...) auf der Bürgerglocke zwischen jedem Schlag zweymal untergeschlagen", beim Hauptgeläute zur Morgenpredigt wird beim Läuten der großen Glocke auf der Bürgerglocke "gespielt". Die unter (2) bis (5) genannten Anschlagarten sind in Hessen heute kaum noch gebräuchlich. Sie können die Vielfalt des Läutens bedeutend steigern.

Der Verf. ist Orgel- und Glockensachverständiger der Ev. Kirche in Hessen und Nassau, sein Text wurde für die Kirchenmusikalischen Nachrichten des Amts für Kirchenmusik in Frankfurt geschrieben und dort veröffentlicht.

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